Begleitete Elternschaft und Familienwohnen

Das Zusammenleben mit den Kindern in einem eigenen Wohnraum mit einer dementsprechenden Lebens- und Alltagsstruktur, dieses Recht sollte weitestgehend allen zu Teil werden. Es ist wichtig, daraufhin zu wirken, dass es Möglichkeiten gibt, neue Wege des Zusammenlebens zu realisieren. Die Angebote der Begleiteten Elternschaft und des Familienwohnens sollen genau hier ansetzen. Mütter, Väter, Eltern mit geistigen, seelischen oder mehrfachen Beeinträchtigungen, die auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind, um das Wohl ihres oder ihrer Kinder zu sichern und sie in ihrer Entwicklung zu fördern, sind hier im Fokus. Im Besonderen ist es die gemeinsame, tägliche Lebensgestaltung mit dem Kind, mit dem Höchstmaß an Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit. Unterstützung erfahren die Mütter, Väter oder Eltern durch erfahrene Fachkräfte der Kinder-, Jugend-, und Eingliederungshilfe. Gesundheitsförderung, lebenspraktische Anleitungen bis hin zu sozioemotionaler und erziehungsbezogenem Kompetenzerwerb bilden den Kern. "So wenig wie möglich, so viel wie nötig" ist führend bei der Befähigung der beeinträchtigten Erwachsenen, ihren Kindern, um ihren Lebensalltag zu meistern.

Ansprechpartner des Bereiches

  • Frau A. Priewe, 03471/370076

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Standorte Begleitete Elternschaft

  • Bahnhofstraße 4, 06406 Bernburg
    • Hausleitung: Frau I. Seebo
    • Telefon: 03471/6247027
    •  E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Hohe Straße 1, 06406 Bernburg
    • Hausleitung: Frau A.-K. Zornemann
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Standort Familienwohnen

  • Mauerstraße 2, 06406 Bernburg
    • Hausleitung: L. Wehlan
    • Telefon: 03471/6263139
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Betreuungsaufwand

  • die Kinder befinden sich in einem stationären Rahmen nach §34 des SGB VIII (Begleitete Elternschaft) oder in einem intensiv ambulant betreuten Rahmen nach dem §27(3) (Familienwohnen) und erhalten Leistungen durch das zuständige Jugendamt
  • die Mütter, Väter, Eltern erhalten Eingliederungshilfe nach den §§53, 54 des SGB XII durch das zuständige Sozialamt oder
  • im Rahmen des persönlichen Budgets
  • darüber hinaus sind für die Eltern einzelfallbezogene Vereinbarungen mit dem Sozialamt möglich

Zielgruppe

  • volljährige Mütter, Väter, Eltern, die einer geistigen und/oder seelischen Beeinträchtigung unterliegen oder davon bedroht sind oder in Folge einer Sucht dieser unterliegen oder davon bedroht sind sowie deren Kinder

Zielsetzung

Grundlegendes Ziel der Begleiteten Elternschaft und des Familienwohnen ist es, Eltern mit geistigen und/oder seelischen Beeinträchtigungen ein Zusammenleben mit ihren Kindern zu ermöglichen. Familiäre Systeme zu erhalten und sie so zu unterstützen, dass ein Zusammenleben mit dem Kind dauerhaft gesichert ist (möglich bis zur Volljährigkeit des Kindes), stehen im Fokus. Die vorhandene Behinderung bzw. ihre Folgen sollen dabei beseitigt, überwunden oder gemildert und die Eingliederung in die Gesellschaft sowie die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft sichergestellt werden.

  • Befähigung der Eltern zu einem selbstständigen Zusammenleben mit ihrem Kind und einer verantwortungsbewussten Lebensgestaltung mit ihrem/ihren Kind/Kindern
  • stetige Einbeziehung der Eltern in die Planung des Hilfeprozesses
  • gemeinsame Gestaltung des Alltags
  • Hilfestellungen für eine eigenständige und verantwortungsbewusste Lebensgestaltung mit dem Kind
  • positive physische und emotionale Entwicklung des Kindes
  • Ausbau der individuellen Stärken im Lebensalltag
  • Ausbau der elterlichen Kompetenzen
  • Auf- und Ausbau einer positiven, familiären Bindung
  • Perspektiventwicklung für die einzelnen Familienmitglieder
  • Aufbau sozialer Kompetenz bei sozialer Integration in relevante Bezugsgruppen

Aufnahmevoraussetzungen:

  • Bereitschaft der Mütter, Väter, Eltern zur Mitwirkung und Einzug in die Einrichtung
  • Einhaltung der bestehenden Hausregeln
  • Kostenzusage durch das zuständige Jugend- und Sozialamt
  • Kostenübernahme für die Unterkunft und die Grundsicherung für Mütter, Väter, Eltern durch das Jobcenter oder Sozialamt, im Rahmen des Familienwohnens auch für die Kinder

Mitarbeiter des Bereiches

  • Sozialpädagogen (B.A.) u.a. mit Zusatzqualifikation zum klinischen Pädagogen
  • staatlich anerkannte Erzieher u.a. mit Zusatzausbildungen zum SAFE-Mentor 
  • Heilpädagogen u.a. mit Zusatzausbildung in der "Steep"-Beratung
  • Ergotherapeuten
  • 2 Studentinnen der Dualen Hochschule Gera-Eisenach mit dem Schwerpunkt Soziale Dienste
  • anteilig 1 Diplom-Sozialpädagogin mit Zusatzausbildung zur Mediatorin, systemischen Coach, Budgetberater/Budgetassistenz, Datenschutzbeauftragte des Trägers
  • anteilig 1 Hausmeister

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